So oder so ähnlich lässt sich das
einzig Positive des Samstagnachmittags aus Sicht der Zweiten
zusammenfassen. Im Spiel gegen die Zweitvertretung des
TuS Ehrenfeld ging es darum, sich oben festzusetzen und das Team aus
dem Westen Kölns weiter auf Abstand zu halten.
Nach dem Sieg in der letzten Woche
wollte man an die Leistung anknüpfen und die PSVler waren hoch
motiviert. Entsprechend engagiert ging es in der Abwehr zur Sache,
man gewann viele Bälle und in Kombination mit einem gut aufgelegtem
Christopher im Kasten ließ man hinten nicht viel zu. Nach und nach konnte man von den
Ballgewinnen profitieren und das ein oder andere Tor wurde in der
ersten oder zweiten Welle erzielt. Nach 30 Minuten hatte man lediglich
sechs Tore rein bekommen, allerdings auch nur zehn geworfen. Aber aufgrund der spielerischen
Überlegenheit war der PSV überzeugt auch hier zwei Punkte
mitzunehmen.
Aber dann kam die zweite Halbzeit in
der man sich bis zur 48 Minute noch ordentlich verkaufte. Der
Vorsprung blieb konstant bei mindestens drei Toren und Ehrenfeld
machte nicht den Eindruck noch mal eine Schüppe drauf zu legen. Aber weit gefehlt. Die Zweite vermochte
es in dieser Phase nicht ein Tor zu erzielen. Entweder scheiterte man
frei am Torhüter oder aber man spielte die Angriffe im
Positionsspiel zu unkonzentriert und überhastet aus, so dass es erst
gar nicht zu einer guten Chance kam. Das nutzte Ehrenfeld um wieder
heranzukommen. Und so kam es 20 Sekunden vor Schluss wie es kommen
musste.
Die Zweite des PSV führt mit einem Tor
gegen die Ehrenfelder, ist im Ballbesitz und muss nur noch die Zeit
runter spielen. Aber die Unsicherheit der letzten Woche
und insbesondere der letzten Minuten in diesem Spiel forderten ihren
Tribut. Der Gegner warf sich zwischen einen
Pass, rannte allein aufs Tor zu, wurde auf dem Weg dahin gefoult und
es gab Siebenmeter. Aus subjektiver Sicht sehr strittig die
Entscheidung, aber was soll es.
Die Ehrenfelder verwandeln sicher zum
Ausgleich und wie passend zur aktuellen Situation schaffen es die
PSVLer noch in den letzten fünf Sekunden eine adäquate Chance zu
kreieren, aber der Ball knallt natürlich nur an die Unterlatte und
aus dem Tor raus anstatt rein und so wird aus einem anfänglich gutem
Spiel und einem Punkt eine gefühlte Niederlage die erneut unnötig
war.
Aber noch steht man auf einem
Aufstiegsplatz und diesen wird man in keinem Fall kampflos hergeben.
Die folgenden schweren Spiele in der
Vorweihnachtszeit können den weiteren Saisonverlauf entscheidend
prägen. Daher freut sich die Zweite auf Unterstützung nächste
Woche Samstag um 17:45 Uhr gegen Kerpen.
Danach gibt’s dann das Spiel der
Ersten um 19:30 Uhr. An dieser Stelle noch mal Glückwunsch zum
souveränen Derbysieg von gestern Abend.
(W)

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