1. Herren – HSV Bockeroth 37:20
Vergangenen Samstag erwartete unsere erste Herrenmannschaft den HSV Bockeroth. Die Rollen waren aufgrund der Tabellensituation (PSV 6., Bockeroth 13.) relativ eindeutig verteilt. Jedoch war man sich im Lager des PSV im Klaren darüber, dass dieser Gegner nicht unterschätzt werden darf, hatte man im Hinspiel doch eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Dass die Partie jedoch derart deutlich ausging konnte nicht erwartet werden.
Der dezimiert angereiste Gegner (u.a.
ohne Toptorschütze Joost) agierte einen Großteil des Spiels in
Unterzahl und musste zu allem Überfluss auch noch eine Verletzung
hinnehmen. Die letzten 20min spielte Bockeroth nur noch mit fünf
Feldspielern, wovon einer der Ersatztorwart war.
Zum Spiel: unsere Mannschaft legte los
wie die Kollegen von der Feuerwehr und ließen in der ersten Halbzeit
nichts anbrennen! Die Abwehr stand ungewohnt sicher und ließ kaum
Würfe zu, fing zudem noch etliche Bälle ab, die zu einfachen
Kontertoren führten. Das Angriffsspiel gestaltete sich auch
variabler als sonst. Egal vor welche Aufgabe unsere Mannschaft
gestellt wurde, die passende Antwort war immer parat und es wurde die
richtige Entscheidung getroffen. Zur Halbzeit führte der Gastgeber
bereits mit 6 Toren Unterschied.
In der zweiten Halbzeit ließ unsere
Mannschaft jedoch vieles von dem vermissen, was die Zuschauer in der
ersten Halbzeit so begeistert hatte. Die Fans im wie immer gut
besuchten Kartäuserwall bekamen zahlreiche Fehlpässe, technische
Unzulänglichkeiten und Fehlwürfe zu sehen. Trotzdem war der Sieg,
unter anderem aufgrund des zu Beginn beschriebenen Sachverhalts, nie
in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 37:20-Sieg zu Buche. Trotzdem
muss man sich fragen, warum man gegen einen Gegner, der bestimmt
nicht in Bestbesetzung antrat und ein Drittel des Spiels konstant in
Unterzahl spielte, dennoch 20 Gegentore zulässt und selbst „nur“
37 erzielt. Nichtsdestotrotz kann man resümieren, dass das Spiel
niemals langweilig war und immer etwas geboten wurde.
Herauszuheben ist sicherlich die
Leistung des gegnerischen Torhüters Meurer, der unsere Schützen
durch seine Paraden teilweise zur Verzweiflung trieb und sich selbst
durch einen verwandelten Siebenmeter in die Torschützenliste
eintragen konnte.
Fazit: erste Halbzeit top! Zweite
Halbzeit naja! Gegner sympathisch! Bis nächsten Samstag!
Torschützen: Langenbach 6/4, Arnold 5,
Schäffner 5, Henkel 4, Labudda 3, Noll 3, Salm 3, Bodden 2, Brünjes
2, Hermans 2, Becker 1, Busch 1
(P)

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