15.03.2014 Polizei SV Köln - CVJM Oberwiehl 21:23 (11:12)
Nach einer knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Aufsteiger HSV Frechen (23:20), konnten die Kölnerinnen auch beim letzten Heimspieltag keine Punkte im Abstiegskampf einfahren. Wie auch im Hinspiel in Oberwiehl, zeigte sich die Torausbeute in den ersten Minuten beidseitig spärlich. Dem PSV gelang es, mit einer defensiven Abwehr kompakt zu stehen und das offensive Spiel der Oberwiehlerinnen bis zur Passivanzeige zu unterbinden.
Der PSV setzte in der ersten Halbzeit auf Tempo und konnte das Spiel nach vorne erfolgreich gestalten. Trotz der Abwehrumstellung zeigten die Gäste aus Oberwiehl, dass sie ihrem Rhythmus treu blieben und sich wenig technische Fehler erlaubten. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich vom Gegner abzusetzen (10:10). Lediglich in den letzten Minuten erzielte der CVJM zwei erfolgreiche Gegenstoßtore, die ihnen einen knappen Vorteil zur Halbzeitpause bescherte (11:12).
In der zweiten Halbzeit zeigte das Team aus Oberwiehl ihre Stärke im Spiel mit dem Kreis. Die Gastgeberinnen kassierten wiederholt Tore von der 6-Meter-Linie, aufgrund von fehlender Konzentration und konsequentem Agieren. Caroline Mehnert konterte im Gegenzug und erzielte fünf wichtige Treffer für den PSV.
Bis zur 45. Minute zeigten sich keinerlei Tendenzen (16:16). Die heimische Kulisse unterstütze das Team von Trainer David von Essen lautstark und gab dem Team deutlichen Rückhalt. Ohne Einbruch und Verlust der Spielqualität gestalteten die beiden Mannschaften das Spiel bis zur letzten Minute spannend. Letztlich rannte dem PSV die Zeit davon und der CVJM konnte durch einen letzten 7-Meter und einer zusätzlichen Zeitstrafe das Spiel für sich gewinnen (21:23).
Trotz einer starken Spielleistung, Einsatz und Kampfgeist sollte es auch am letzten Heimspieltag keinen glücklichen Ausgang seitens der Kölnerinnen geben. Die zwei ausstehenden Spiele sind mit der Leistung aus den letzten beiden Spielen pflichtmäßig zu gewinnen.
Für den PSV Köln spielten: Theresia Rupprecht (TW), Caroline Mehnert (5), Mareike Bleher (3), Bianca Niehaus (3/2), Wenke Brückner (2), Jeannette Peter (2), Marina Kütemeier (2), Astrid Rudolph (1), Carina Schnepp (1), Iskra Ivanova (1), Katinka Kleinheinz (1/1) und Laura Lasseur.
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